Der eine, Multiinstrumentalist aus Dresden und der andere ein Schlagwerker schon länger sesshaft in Berlin, haben beide gemeinsam eine Vorliebe für das
Improvisieren. Etliche Konzerte haben die beiden schon bestritten und 2004 wurde dann ein Konzert in der Friedenskirche im Dresdener Vorort Löbtau mitgeschnitten und erschien beim Berliner Label Phonector 2006 unter dem Titel BETWEEN HEAVEN AND EARTH
Das sagt die Presse
Erzählerische Momente prägen die Musik über weite Strecken, irgendwo zwischen Himmel und Erde kulminiert sie sich in expressiven Läufen, um sich dann wieder verhalten zurückzunehmen. Die hohe Kunst des Duos, immer für überraschende Wendungen gut.
Rainer Bratfisch Jazzpodium 10/06
Die Musik ist deshalb gut, weil beide auf marktschreierische Effekte verzichten. Zwei Musiker mit großer innerer Substanz. Das macht richtig Spaß.
PETER ZACHER "SAX", Dresdner Stadtmagazin
Andreas Böttcher - piano, keyboard
Schon während seines Studiums an der Dresdner Musikhochschule spielte Andreas Böttcher in verschiedenen Formationen mit namhaften Jazzmusikern zusammen.
Obwohl er außer Klavier auch Komposition studiert hat und etliche seiner Werke mit Erfolg aufgeführt wurden, ist ihm das Komponieren im Laufe der Zeit zunehmend unwichtiger geworden, während sein vorrangiges Interesse schon immer der Improvisation galt. Dabei pflegt er einen Musizierstil, der seine Wurzeln zwar im Jazz hat, von da ausgehend jedoch eine breite Palette verschiedenster Einflüsse nutzt.
Der Einsatz mehrerer Instrumente sorgt für zusätzliche Farben; Andreas Böttcher eignete sich noch Fähigkeiten an Vibraphon, (Pfeifen-) Orgel, Synthesizer und Bassgitarre im Alleingang an. Seine Aktivitäten sind auf einer Vielzahl von CDs dokumentiert .
Ernst Bier - drums, percussion
studierte Schlagzeug bei Billy Brooks, Charlie Persip, Vernell Fournier und Elvin Jones. Von 1982-1987 lebte und arbeitete er in NY City. Nach seiner Rückkehr aus
den Staaten lebte Ernst zunächst in Köln und anschließend in Berlin, wo er regelmäßig Workshops leitet. Er sich zu einem hochgeschätzten und gefragten
Schlagzeuger entwickelt und die Liste der Musiker, mit denen er gearbeitet hat, liest sich wie ein Who's Who des Jazz.
Inbezug auf sein Schlagzeugspiel fallen frühzeitig Worte wie "hohes
Einfühlungsvermögen, Hingabe und Konstruktivität", die Bonner Rundschau bescheinigt ihm "Musikalität und Spielwitz".

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