Nick And The Roundabouts sind keine Band. Bei dem Namen handelt es sich um das Alter Ego des walisisch-deutschen Singer/Song-
writers Nick Sauter. Und dennoch haben die „Roundabouts“ in Nicks Stage-Namen eine Bedeutung. „Für mich fühlt es sich so an, als

wären einige Kreisverkehre in meinem Kopf“, sagt Nick. „In meinem Leben sind Dinge passiert, über die ich immer und immer wieder

nachdenke, ohne auch nur einen Schritt weiter zu kommen. Fast so, als würde man immer und immer wieder in einem Kreisverkehr

herumfahren, ohne die richtige Ausfahrt zu finden.“

Mit seinem Debüt-Album „Woe To Live On“ – produziert von Ryan Adams-Intimus Neal Casal – erregte Nick And The Roundabouts An-
fang 2014 erstmals die Aufmerksamkeit der Fachpresse. Der Rolling Stone bezeichnete das Werk als „eine der besten Americana-LPs

des Jahres“, der Spiegel sah in dem Album eine „wundervolle Ansammlung elektrisierender Songs, die gar keine Elektrizität brau-
chen“. Das Piranha-Magazin bescheinigte „Woe To Live On“, sich „mit den besten Platten des Genres messen zu können“. Und auch

in Großbritannien wurde das Album von der Fachzeitung Country Home als „unglaublich spannend“ bezeichnet. Auf Tour überzeugte

Nick – bewaffnet mit nichts weiter als seiner Gitarre, einer Mundharmonika und einer Kick Drum – unter anderem im Vorprogramm

von Genre-Größen wie Israel Nash oder Baskery sowie auf unzähligen Festivals.

Aber wie das mit Songwritern so ist: Dank des dauernden Schreibens fand sich Nick schon Ende 2014 in New York City wieder, um

dort sein zweites Album „Half-Written Poems“ aufzunehmen. Das Album, geschrieben und aufgenommen in München, New York und

Nashville, kehrt thematisch immer wieder zu den verwirrenden Seiten menschlicher Empfindungen zurück: Verlust, Entwurzelung, der

Wunsch nach Stabilität. „Footsteps“ etwa beschreibt die Frage nach dem emotionalen Wert des eigenen Handelns, „Leaving This City“

erzählt von dem Wunsch, die eigenen Fehler hinter sich zu lassen und irgendwo neu anzufangen. „Shelter Burning Lights“ dagegen

beschreibt den vergeblichen Versuch, Dinge zu erhalten, die nur sehr schwer zu erhalten sind. Im Zuge der Veröffentlichung seines

zweiten Albums kehrt Nick And The Roundabouts Anfang 2015 auch wieder zurück auf die Bühnen der Republik. Im Vorprogramm

des Folk-/Blues-Hoffnungsträgers Jesper Munk spielt Nick And The Roundabouts im April in Deutschland, bevor die gemeinsame Tour

Anfang Mai in Großbritannien fortgesetzt wird.

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