Live on stage!
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Nadja Dehns Stimme thront zart über dem Soundteppich ihrer Mitspieler, klar
und schräg formulieren die vier ihre Klangbilder, die verstehen, eine Geschichte zu erzählen. Sie sprechen von Freundschaft, Trauer, von einem
Sonnenbad - es geht um Jazz. Um Samba, Baião und afrikanische Impressionen.
Es groovt, treibt an, lässt träumen. Momente, die der Bauch schreit. Musik,
die ins Herz trägt. "lateralmusic" spielen zeitgenössischen Jazz mit
brasilianischen und afrikanischen Einflüssen.

Kritiken zur lateralmusic CD - erschienen 2005 bei meta records
?Lateralmusic ist der Name eines Quartetts, in dessen Zentrum die Sängerin Nadja Dehn steht. Sie prägt nicht nur mit ihrer warmen Stimme den Sound der Band maßgeblich, sondern auch als Komponistin und Texterin. Die in Südafrika aufgewachsene Sängerin erzählt in ihren englischsprachigen Texten zumeist sehr persönliche Geschichten, die sie in Balladenform kleidet und an beste Singer-Songwriter-Traditionen anknüpfen. Die Stücke, die der Gitarrist Gregor Zimball als Komponist beisteuert, geben dem Album einen kräftigen brasilianischen Touch. Zimball beherrscht das Genre bravourös, benutzt das Südamerikanische nicht nur als ?folkloristische Farbe³, er hat die Musik ganz offenkundig absolut verinnerlicht.
Der Bandname ?Lateralmusic³ soll die Offenheit der Mitglieder für Einflüsse
aus sehr nterschiedlichen musikalischen Quellen und von unterschiedlichen Seiten beschreiben (Lateral - Laut, bei dem die Luft seitlich den Mund verlässt; oder einfach ?seitlich³). Deshalb nennen die Vier ihre Musik auch ?Globaljazz³, was bei einigen Songs durch Gäste unterstrichen wird, die Balafon, Percussion oder Klarinette spielen. Insgesamt ein beachtliches CD-Debüt, das die Originalität dieser Band dick unterstreicht!³ Ulf Drechsel, Kulturradio am Mittag
?...in Verbindung mit Dehns träumerischer Stimme erhält die gefühlvolle - gänzlich akustisch gespielte - ?Lateralmusic³ den besonderen, den lebhaften Ausdruck. Mühelos changiert der ausdrucksstarke Gesang zwischen Singer/Songwritertum à la Tori Amos und der sanften Leichtigkeit brasilianischer Diven der Bossa-Nova-Ära.³ Olaf Maikopf, Jazzthing Oktober 2005
?Den Begriff Global Jazz haben die vier von Lateralmusic treffend gewählt. Die auf dem gleichnamigen Debütalbum (Meta/HOEArt) zu findenden, von Dehn,
dem Gitarristen Gregor Zimball und dem Bassisten Thomas Koch geschriebenen
Originals spannen einen weiten musikalischen und vor allem
klangfarbenprächtigen Bogen Popig-leichtgängige Grooves schmiegen sich an
lebhaft-swingenden Jazz, mitreißender Samba schwebt über diversen
lateinamerikanischen Rhythmen, ein Balafon färbt hin und wieder die
?Lateralmusic³ westafrikanisch und Dehns ausdrucksstarker Gesang besitzt die ganze emotionale Kraft, wie sie nur bei ambitionierten und kompromisslos-ehrlichen Singer/Songwritern zu finden ist.³ Jazzthing.de, Okober 05
?Besonders positiv sind die kristallklare Stimme von Nadja Dehn und die
klangorientierte Spielweise des Drummers Beni Reimann hervorzuheben, während die Ausarbeitung bei den Drums wirklich faszinierend Innovativ ist.³ Björn Böhmelmann, Radio Darmstadt
?Lateralmusic heißt die junge frische Band um die in Südafrika aufgewachsene
Sängerin Nadja Dehn. Ein ungewöhnlicher Name für eine mit brasilianischer Leichtigkeit spielende Globaljazz-Band. Doch der Bandname macht Sinn Denn lateral, also indirekt von verschiedenen Ländern und Musik-Auffassungen aus, formt das Wahl-Berliner Quartett seine stilistisch nicht festlegbare, stets überraschende Musik. Da überlagern sich Strukturen aus Jazz und Pop und treffen auf modernen Neo Bossa-Nova oder kapverdische Rhythmen. Cesaria Evora, Bebel Gilberto oder Sade lassen grüßen.³ Reinhold Horn, Jazzstudio
?Nadja Dehns Stimme führt mit einer Leichtigkeit und Eleganz durch den «
Globaljazz », wie Lateralmusic ihre höchst erfrischende Brise von
transkontinentalen Stimmungen nennen, dass es eine Freude ist. Hier schwingen afrikanische Rhythmik, südamerikanisches Temperament,
nordeuropäischer Ernst und die Leidenschaft des Jazz wie selbstverständlich durch den Äther.³
Jörg Konrad, Jazzzeitung 11/05

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