americana
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Eine offene und weite Landschaft. Die Sonne steht bereits tief. Ein Feuer vielleicht. Vier Männer sitzen auf der Erde. Richten ihren Blick verklärt gen Horizont. Eine Stimmung im Spannungsfeld
zwischen Fernweh und Verwurzelung. Musik, die echt ist und ungeschönt, spürbar und
leidenschaftlich. Das Nürnberger Quartett The Grand Paradiso ist mit seinem Longplayer A Farewell
To Oblivion ganz im Hier und Jetzt angekommen. Mit ihren ins Alternative-Fach verschobenen Countrypopsongs erweitern sie den Wirkungsgrad des Americana in bester Whiskeytown-, Neil Young-, oder Calexico-Manier um brandheißen Aktualitätsbezug Der Zungenschlag der Retromoderne trifft auf immerwährende Gültigkeiten des Pop und geht mit ihnen eine polygame Beziehung ein. Die Band hat hörbar Spaß an ihren, in mehrstimmigen Vokal-Passagen mäandernden, Pop-Perlen. Kein Wunder, dass man sich während des Hörens plötzlich auf dem Boden sitzend wieder findet, den Blick in die Ferne gerichtet und den Mund zu einem zufriedenen Grinsen verzogen.

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