Divers, erfindungsreich und durch ein multikulturelles Umfeld inspiriert. So lässt sich die Musik des deutschen Saxofonisten und Komponisten Timo Vollbrecht beschreiben. Sie bedient sich der explosiven Schnittstelle verschiedener Musikstile und Herkünfte. Denn hier verschmelzen Elemente des Jazz mit Post-Rock, Neuer Musik, instrumentalem Songwriting und Noise.

Fly Magic

FLY MAGIC heißt die Band des als in Niedersachsen geborenen Saxofonisten. Sie ist ein magischer Cocktail aus lebhafter Energie und emotionaler Intensität. Der erfrischend andersartige Sound dieses Kollektivs ist klangmalerisch, teils außerweltlich und vermittelt stets das Gefühl des Fliegens. Nach ihrem viel beachteten Debut-Album, legt die Band mit Faces in Places auf dem Label BERTHOLD records ihre zweite Scheibe nach. Die Stücke auf der CD wurden von Menschen inspiriert, dessen Bekanntschaft die Musiker während ihrer internationaler Konzertreisen machten. Die Band entführt den Zuhörer somit zu Begegnungen in Ländern wie Syrien, Malaysia, Chile, Haiti, Vietnam und Singapur

 

Die Wurzeln des 33jährigen Bandleaders liegen in der Berliner Musikszene. Zusammen mit seinem langjährigen musikalischen Weggefährten, dem deutsch-japanischen Gitarristen Keisuke Matsuno, zog es ihn zum Studium nach New York. Am Bass kommt Bernhard Meyer hinzu, mit dem Vollbrecht über viele Jahre in der Band MSV Brecht musizierte. Der Berliner Drummer Sebastian Merk, der außerdem Professor für Schlagzeug an der Musikhochschule in Dresden ist, komplettiert die Band.

 

FLY MAGIC tritt in ganz Deutschland und Europa auf. Darüber hinaus bewies das Ensemble sich auf internationalem Parkett. Es spielt regelmäßig in New York, konzertierte auf dem Perth International Jazz Festival in Australien, auf der Thailand International Jazz Conference, in Vietnam, Singapur, Kambodscha und China. Im Rahmen einer Lateinamerika-Tournee für das Goethe-Institut spielte das Quartett auf Einladung des GRAMMY-ausgezeichneten Pianisten Danilo Pérez auf dem Panama Jazz Festival. Darüber hinaus trat die Band an der Seite des Branford Marsalis Quartetts auf dem "Festival International de Jazz de Port-au-Prince" in Haiti auf, was zu einem gemeinsamen Auftritt im legendären Jazz Club Village Vanguard führte.

 

Zu den Musikern:

Mit jeder Komposition eröffnet Timo Vollbrecht eine eigene, originelle Klang-Welt, während man sich „in seinen Sound hüllen kann wie in eine warme Decke“ (JazzThing Fachzeitung). Seit 2005 veröffentlichte der Saxofonist und Komponist acht Alben und erhielt zahlreiche Preise. Er spielte mit Branford Marsalis im Village Vanguard, trat mit Kenny Werner, Randy Brecker, Joe Lovano und Carlos Bica auf, sowie mit Pop-Ikone Robbie Williams auf der ECHO Preisverleihung in Berlin. Der gebürtige Niedersachse studierte Jazz-Saxofon am Jazz Institut Berlin. Dank eines Fulbright-Stipendiums absolvierte er seinen Master of Music an der New York University und war Schüler von Mark Turner. Darüber hinaus wurde er in zahlreichen internationalen Medien gefeatured und die New Yorker Jazz-Bibel Hot House präsentierte ihn als einer der Featured Artists Of The Month im Jahre 2014.

 

Gitarrist Keisuke Matsuno ist ein wahrer Sound Artist. Der aus Berlin stammende Sohn japanischer Eltern studierte Gitarre an den Musikhochschulen in Weimar, Luzern und New York und hat sich in der internationalen Musikszene durch sein Talent für die Kreation von Klanglandschaften einen Namen gemacht. Er ist Mitglied in Jim Blacks Band Smash and Grab, arbeitet mit Avant-Garde-Komponist John Zorn zusammen und spielte mit Dave Liebman, Chris Cheek und Till Brönner. 2011 gab er sein Debüt in der Carnegie Hall. Zudem ist er für seine Arbeit mit dem Trio „Schmetterling“ bekannt.

 

Bernhard Meyer hat seinen ganz eigenen Sound als Bassist und Komponist entwickelt. Er ist durch Bands wie dem Melt Trio, MSV Brecht, Lea W. Frey und seinem Solo-Projekt „Murmuration“ bekannt geworden. Außerdem erhielt er drei Nominierungen für den ECHO-Preis, wurde in der Fachzeitschrift Downbeat porträtiert und erschien in den TV-Sendungen Arte Tracks, Arte Concert und im Tagesspiegel.

 

Sebastian Merk, gehört zu den führenden Schlagzeugern Deutschlands und ist Professor an der Musikhochschule in Dresden. Für seine Zusammenarbeit mit Johannes Enders, Kurt Rosenwinkel, Lee Konitz, Spaniol4, Bartmes und Sebastian Studnitzky erhält der hochtalentierte Komponist internationale Anerkennung.