"Das Holon Trio ist eine Frischzellenkur für das Pianotrio-Format. Sie bestechen durch
ihre etwas andere Herangehensweise an diese angeblich verbrauchte Besetzungsform,
das Zelebrieren unverbrauchter Harmonien und Rhythmen, die spürbare Lust am
Interplay, das pausenlose Entdecken neuer Wege.“
Reinhard Köchl (Jazzthing)

„...Der Jazz des blutjungen Trios, deren Musiker alle am Jazz-Institut Berlin studieren, hat
so gar nichts Kokettes. Sie feiern oder vielmehr umsorgen das Stück, dessen
Emotionalität und spielen, was dafür nötig ist. (...) Die Stücke können lateinamerikanisch
grooven, im fast klassischen Barock nach den Herzen greifen, sich experimentell selbst
dekonstruieren und in virtuoser Schieflage Seelenlandschaften beschreiben."
Manuel Weber (Kieler Nachrichten)

Im Rahmen des Studiums am Jazz-Institut Berlin lernten sich der schwedische Pianist
Povel Widestrand, der dänische Kontrabassist Mathias Højgaard Jensen und der
deutsch/nigerianische Schlagzeuger Lukas Akintaya kennen, entschieden sich bald
danach dazu ihren musikalischen Weg zu vereinen und gründeten das HOLON Trio.
Für die drei jungen Musiker stellt das Triospiel einen elementaren Teil ihres musikalischen
Interesses dar, denn hier haben sie die Möglichkeit, ihren ausgeprägten Individualismus
und ihre Emotionen in intimer Atmosphäre in Musik zu verwandeln und an andere zu
vermitteln. Dabei nutzen sie die vielfältigen klanglichen Möglichkeiten des Klaviertrios voll
aus und gestalten so ein sehr kontrastreiches und innovatives Programm. Die
Kompositionen aus den Federn der drei jungen Musiker tragen durchaus die individuellen
Handschriften der Drei, und doch verbinden sie ihren Individualismus zu einen homogenen
Klangbild, welches ein mit Überraschungen gespicktes Spiegelbild der Emotionen für den
Zuhörer darstellt. Deutlich hörbar ist dabei der umsichtige und rücksichtsvolle Umgang
miteinander, der neue Dimensionen des Zusammenspiels ermöglicht. Mal fragil, mal
gewagt experimentieren die drei herausragenden jungen Musiker miteinander und
kreieren die Musik, die sie mit der Welt teilen wollen. Dabei entsteht eine Magie, die es
sich in jedem Fall zu erleben lohnt.
Das HOLON Trio ist Preisträger des 7. europäischen Burghauser Nachwuchs Jazz-
Preises 2015 und seit Oktober 2014 Stipendiat des Yehudi Menuhin Live Music Now
Berlin e.V. Das junge Berliner Trio steht noch am Anfang einer vielversprechenden
Zukunft.

Lukas Akintaya (Schlagzeug)
Nach fünf Jahren klassischen Unterrichts entdeckte der deutsch/nigerianische
Schlagzeuger mit 14 den Jazz für sich und spielt seither in diversen Besetzungen, die sich
im Jazz zuhause fühlen. Von 2011 bis 2013 studierte er Jazzschlagzeug bei Wolfgang
Ekholt an der Hochschule für Künste in Bremen. Seit dem Wintersemester 2013 studiert er
Jazzschlagzeug am Jazz- Institut Berlin bei Prof. John Hollenbeck. Lukas ist ein aktiver
Teil der jungen deutschen Jazzszene, Konzertarrangements führten ihn mit verschiedenen
Bands ins europäische Ausland.

Povel Widestrand (Piano)
Der schwedische Pianist Povel Widestrand ist ein junger aufstrebender Teil der jungen
europäischen Jazzszene. Nach einer klassischen Klavierausbildung absolvierte er von
2011 bis 2012 an der renommierten Fridhems Folkhögskola, Svalöv (Schweden) einen
einjährigen vorbereitenden Jazzkurs und studiert seit dem Wintersemester 2012 am Jazz-
Institut Berlin bei Prof. Wolfgang Köhler. Povel ist Preisträger diverser Preise (unter
anderem dem schwedischen SKAP-Kompositionspreis) und spielte aus Festivals wie dem
Umeå Jazz Festival.

Mathias Højgaard Jensen (Bass)
Der aus Kopenhagen stammende Bassist Mathias Højgaard Jensen erhielt schon früh
Instrumentalunterricht und Talentförderung an der Hørsholm Musikskole und absolvierte
nach seinem Abitur zwei vorbereitende Jahre an der Fridhems Folkhögskola, Svalöv
(Schweden) und begann dann im Wintersemester 2013 mit dem Studium am Jazz-Institut
Berlin bei Prof. Greg Cohen. Mittlerweile ist er ein gefragter Jazz-Musiker und wirkte auf
mehreren Veröffentlichungen im Jazzbereich mit.

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