Live on stage!
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Angeschaut

Knisternde Dynamik. Ein treibender Kontrabass, pulsierendes Schlagzeug und eine singende Slide – Gitarre bilden den Sound dieses Trios aus Leipzig. Musikalisch zwischen Americana, Folk und Jazz, die erste EP im Gepäck, lädt das spielfreudige Trio die Zeit zum Tanz.
Die Leipziger Band Don’t You Like Dead Musicians lässt sich nicht festlegen. Beeinflusst durch Blues, Jazz, Weltmusik, Folk und die amerikanische Singer-Songwriter Tradition bewegen sich die drei Musiker stilsicher zwischen verschiedenen Genres. Ihre warme und lebendige Musik, die ebenso gesellschaftskritisch wie emotional ist, zeugt vom Wunsch nach einer toleranten, freien und weltoffenen Gesellschaft.
Zwischen Traum und Wirklichkeit nehmen sie das Publikum mit auf eine Reise in neue, und doch gleichsam bekannt erscheinende Gefilde. Don’t You Like Dead Musicians bereichern die bunte Leipziger Indie-Szene seit ihrer Gründung Ende 2012.
Flo’ Kern (Gitarren), Matteo Roggero (Kontrabass) und Johannes Martin (Schlagwerk) setzen auf die akustische Wirkung ihrer Instrumente; Verstärker und Effekte werden nur sparsam eingesetzt. Dabei experimentieren sie mit den Möglichkeiten und klanglichen Facetten ihrer Instrumente.
Das Ergebnis sind emotional tiefgründige und körperlich erfahrbare Songs. Zu hören sind Instrumentalstücke und Gesang, freie Improvisationen sowie eigene Kompositionen und Arrangements, wobei die einzelnen Elemente durchaus ineinander übergehen, sich vermischen und neuordnen. Dabei kommen der Band die musikalischen Vorerfahrungen ihrer Mitglieder zu Gute.

Matteo Roggeros musikalischer Werdegang fängt in Italien im Haus seiner Eltern an, wo er zu seinem siebzehnten Geburtstag diejenige Konzertgitarre bekommt, die er heute noch zum Komponieren benutzt und leidenschaftlich spielt.
In den letzten Jahren im Gymnasium, auf den Spuren von Jaco Pastorius und seiner Musik, entdeckt Matteo den E-Bass und vor allem den fretless E-BassSeine Spielweise entwickelt sich dadurch musikalisch und singend. Die Freude am Improvisieren bringt Matteo in Berührung mit der Welt des Jazz, erst in seinen Berliner Jahren und dann, noch stärker, in seiner Zeit in Amsterdam.
Zwischen den Grachten entdeckt Matteo den Kontrabass und segelt damit seither zwischen Genres (Jazz, Folk, Chanson, Gipsy,Latin), selten Stilecht aber immer persönlich, lyrisch und durch das Leben inspiriert.

Johannes Martins musikalische Laufbahn fängt im thüringischen Rudolstadt an und wird  sowohl durch die Nähe zum legendären „Tanz und Folk Festival“ als auch durch zahlreiche Erfahrungen mit Jugendbands geprägt.
Nach dem obligatorischen Lehrgang in der heimischen Musikschule und zwei eher klassisch geprägten Jahren im oberfränkischen Kronach, zieht Johannes nach Leipzig und bringt eine lange Liste bespielter Bühnen mit sich. Fern von Klischees und Genres, entwickelt Johannes Musikalität sich meditativ und spielfreudig, mit einer Leidenschaft fürs Spontane und Überraschende.

Florian Kern  wächst auf im Zauber des Blues. Als Sohn des lokal bekannten Blues Musikers Ludger Kern wird er vom Taktklopfen aus dem Nebenzimmer um den Schlaf gebracht und hat seine ersten Live-Erfahrungen schon als Kind hinter seinem Vater auf der Bühne. Im Alter von neun Jahren bekommt er von ihm auch seine erste Gitarre. Während einer turbulenten Jugend findet er Erleichterung im Komponieren und Experimentieren mit Gitarre und Songs.
Flo zieht nach Freiburg und startet ein akustisches Duo mit einem Bluesharper. Das Leben treibt ihn weiter nach Leipzig. Begeistert von der Fülle an Musikern und Inspirationen in dieser kreativen Stadt beginnt er seine Songs auch im Bandkontext umzusetzen.
Über die Jahre sammelt er Bühnen- und Banderfahrung in verschiedensten Projekten, immer auf der Suche nach der Magie zwischen den Tönen und entwickelt außerdem eine Leidenschaft für afrikanische Musik, in der er die Wurzeln des Blues und somit seine eigenen wiedererkennt. Gleichsam anziehend ist für ihn der Sound der Slide Gitarre, wo er für sich eine Berufung erkennt und der er sich immer eingehender widmet.
Mit der Entdeckung der Weißenborn-Gitarre erweitert sich eine weitere Dimension der Klangfarben in Flo’s Instrumentarium. Diese traditionelle Lap-Steel Gitarre entwickelt einen Zauber, der Hörer und Zuschauer in andere Klangwelten versetzen kann.
Flo spürt den ständigen Drang seinen Wurzeln nachzugehen und ist stets auf der Suche nach dem Neuen. Letzteres findet er in Don´t You Like Dead Musicians.

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