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Lammel | Lauer | Bornstein contemporary acoustic music

Es geht um die Leerstellen, um die Momente im musikalischen Fluss, die gerade nicht durch eine klare Klangaussage festgelegt sind. Sie sind Ausgangspunkt für Assoziationen, für Hörerleben im Spannungsfeld zum Bekannten, zu Gewohnheiten und Besonderheiten. Im Fall des Klaviertrios hat dieses Wechselspiel von Atemholen und Anspannung, von Loslassen und WiederIinden grundlegende Bedeutung. Denn in dieser nach Phasen der Stagnation wieder ungemein beliebten Besetzung wurde schon so viel entwickelt, dass die kollektive, die einzelnen Stärken der Musiker gleichberechtigt nutzende Energie über die Kraft der Aussage entscheidet. Die wiederum entsteht nur dann, wenn jeder der Beteiligten sich zurücknehmen kann, um die anderen klingen zu lassen. Das Trio von Andreas Lammel, Florian Lauer und René Bornstein basiert auf Aufmerksamkeit, Präzision, Empathie. Die Musiker lassen viel Raum, um Motive zu erforschen, Stimmungen knospen zu lassen, mit Texturen zu experimentieren. Sie arbeiten mit langen Gestaltungsbögen und Steigerungsmustern, mit harmonisch vieldeutigen Zusammenhängen, die sich erst aus der Situation heraus ergeben und zuweilen an andere Orte führen, als man zunächst annehmen könnte. Sie bleiben damit im Rahmen des formalen Spielens und genießen zugleich eine Freiheit, die innerhalb der Grenzen alles offen lässt. Das macht den Reiz der „Novemberlieder“ aus.
Sie sind Höranstöße, weisen an vielen Stellen über die Ausgangsidee Klang gewordener Herbstimpressionen hinaus, verlieren sich aber nicht in der Vielfalt der Möglichkeiten. Sie stellen ein Trio vor, das ganz bei sich ist.
Ralf Dombrowski (Jazz thing / Süddeutsche Zeitung)

“Das Trio glänzt mit leidenschaftlich fließendem Zusammenspiel und Spielfreude.„ Göttinger Tageblatt 04/03/2015

"Das ist hohe Piano-Trio-Kunst, die auch den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht.“ Jazz-Podium 04/2014

Lammel | Lauer | Bornstein "...bilden ein Klaviertrio, das sich erstaunlich abhebt vom Durchschnitt “ Leipziger Volkszeitung 15/3/2014





Being aware of traditional jazz handcraft as well as experimenting with modern, candid sounds, Lammel I Lauer I Bornstein create an innovative musical setting in which old patterns are not rejected but specifically disregarded. Thus, attention in large part is not to be focused on the individual musician, but rather seizes its ideas and motifs from the band as a whole. Next to musical openness and technical brilliance, longtime experiences of each instrumentalist in several successful projects add up to an exceedingly multi-faceted way of playing. Hereby, compositions written by Andreas Lammel and René Bornstein create the fundament from which every concert progresses into unforeseen, innovative directions - without getting lost in arbitrariness. As a consequence, every interaction turns into a spontaneous as well as homogenous sound experience.

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